Fake News?!

Fake News?!

Donald Trump spricht schon seit Jahren von der Gefahr, die von den sogenannten „Fake News“ ausgeht, und verstrickt sich doch immer wieder in Widersprüchen. Die Russen sollen Wahlkämpfe mithilfe der sozialen Medien manipulieren, indem sie gezielt Falschmeldungen an bestimmte Zielgruppen herausgeben, und auf Instagram gehen geschickt gefakte Bilder herum, von denen niemand wirklich den Ursprung kennt, und denen man doch immer ein kleines bisschen glaubt. Denn wenn es ein Foto davon gibt, wie soll es nicht real sein?

Im Zuge des bayernweit ersten Bundesmedientags kam dieses Thema am Freitag auch zu uns ans IKG. An diesem Tag, der auch der Tag der Pressefreiheit war, kam ein Redakteur des Landsberger Tagblatts zu uns an die Schule, Dominic Wimmer, um unserer achten Jahrgangsstufe den Unterschied zwischen Fakten und Fakes näher zu bringen.

Denn auch wenn es einfach klingt, Fake News von den echten Neuigkeiten zu unterscheiden, so habe ich an diesem Freitag erst gelernt, dass es wohl einfacher zu sein scheint, als es in der Realität ist. Auch ich hätte gesagt, dass ich mich in der glitzernden Fake Welt Instagrams ziemlich gut auskenne, und doch habe ich bei dem Vortrag am Freitag teilweise gestockt. Denn inzwischen sind vor allem in den sozialen Medien solche Fakes so populär und auch professionell geworden, dass die Fälschungen inzwischen nur noch schwer von reellen Nachrichten zu unterscheiden sind, auch nicht von solchen selbsternannten Profis wie mir.

Kennt ihr beispielsweise das angeblich preisgekrönte Bild eines springenden weißen Hais, dass vor einigen Jahren um die Welt ging? Der Tweet mit diesem Bild ging viral, eine halbe Million Menschen bewunderten den angeblichen Fotografen für seine Leistung, einen Hai auf eine solch einzigartige Art und Weise zeigen zu können – Bis sich herausstellte. Dass das Bild weder wie behauptet ausgezeichnet, noch echt war. Der Hai war gephotoshoppt, der Fotograf war ein Künstler aus dem Internet und die Auszeichnung zwar für andere Fotos real, aber dieses Bild war niemals ausgezeichnet worden.

Die Profis, also die Reporter großer und auch kleinerer Zeitungen, reagieren auf diese, in den letzten Jahren vor allem durch die sozialen Medien weiter ansteigende, Gefahr mit weiterem Faktencheck und dem aufmerksamen Prüfen aller Informationen, teilweise im Gespräch mit Behörden teilweise mit Zeugen. So unterscheiden sie zwischen den geschickt gemachten Fakes und Gerüchten und den wirklichen, echten Nachrichten. Und auch, wenn das Problem auch bei lokal Zeitungen besteht, so haben diese doch einfache Möglichkeiten, ihre Storys zu recherchieren.

Doch wie können wir, ohne Experten zu sein, zwischen solchen Fakes und dem realen Leben unterscheiden? Denn schließlich sollten wir uns alle bemühen, nicht blind allem zu vertrauen, was uns in den sozialen Netzwerken so vorgesetzt wird. Herr Wimmer hat dafür einen einfache Rat, den ich gerne an euch weiterleiten möchte: „Einfach nachfragen und nicht alles für bare Münze nehmen. Und zwar bevor man einfach weiter teilt.“

Also, liebes IKG: Bemüht euch, Fake News zu vermeiden und bleibt sicher, auf der realen Seite der Nachrichten…

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