Happy New Year's fever: Party hard, Party clever

Quelle: Instagram, @felixshoots

Es ist romantisch, bunt und gehört einfach zu Silvester…schon seit mehreren hundert Jahren lieben die Menschen Feuerwerke und bewundern die sich im Himmel auflösenden Lichter. Niemand denkt dabei an die Verschmutzung, die dabei erzeugt wird. Auch ich habe mich vor diesem Artikel kaum mit dem Thema beschäftigt, bis ich im Internet auf einen Blogbeitrag dazu gestoßen bin.

Die Zahlen der Umweltbelastung sind schockierend und auch ich konnte kaum glauben, was dort genannt wurde. Für uns ist ein Silvester eine Nacht, um Spaß zu haben. Sie beginnt am 31. Dezember und endet, wenn man am 1. Januar ins neue Jahr hineinschläft. Alle sind glücklich, übersehen das doch so Offensichtliche:

  • Die trübe Luft, in der nach dieser Nacht alleine in Deutschland 4.500 Tonnen Feinstaub schweben, was 15.5 % des dem von Autos erzeugten Feinstaubes entspricht.
  • Die Krankenhäuser, die als Folge dieser Luft tausende Menschen mit Atemwegserkrankungen und die unvorsichtigen Knallkörperzünder betreuen müssen.
  • Die Haustiere, die die Nacht im Inneren verbringen müssen, und, da sie die Feuerwerke nicht interpretieren können, meistens in Panik sind und von ihren Besitzern beruhigt werden müssen.
  • Der Müll, der die Straßen verschmutzt und für Tiere lebensgefährlich ist, und wovon in den fünf größten Städten rund 190 Tonnen erzeugt werden.

Es hört sich dramatisch und sehr pessimistisch an, doch leider handelt es sich um reine Fakten und die Wahrheit. Es ist ein hoher Preis, den wir für die Feuerwerke zahlen. Trotzdem ist es eine Tradition, unsere Tradition, und deshalb sehr wichtig.

Die Feuerwerke, die von Städten oder Orten für die Öffentlichkeit veranstaltet werden, sind meistens kontrollierter, schöner und stören weniger Menschen oder Tiere. Meiner Meinung nach wäre es angebrachter, auf sein häusliches Feuerwerk zu verzichten, womit man sich auch viel Geld und Aufwand spart. So kann man zusammen mit Freunden und seiner Familie ins neue Jahr starten, ohne dies gleich wieder mit seinem Verhalten vorzubelasten.

In dieser Hinsicht wünsche ich euch allen einen guten und hoffentlich umweltfreundlichen Start in 2020 und denke, dass ihr daraufhin bestimmt mit einem guten Gewissen am 1. Januar aufwachen könnt.


Quelle für Zahlenwerte: Umweltbundesamt Deutschland


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