Kpop?!

Wenn ich dir jetzt sagen würde, dass ich Kpop mag, woran würdest du dann denken? An Bubblegum Pop, verrückte Fans und BTS wahrscheinlich.

Das alles gehört zu Kpop, klar. Aber tatsächlich ist Kpop mehr als das.

Wo kommt Kpop also eigentlich her und wie ist es so bekannt geworden?

Kpop hat seinen Ursprung in den 1990ern in Südkorea. Die erste Kpopband war das Trio „Seo Taiji and Boys“. Obwohl sie sich schon nach vier Jahren aufgelöst haben, hatten sie den Musikmarkt in Korea so verändert, dass bis heute viele weitere Gruppen entstehen konnten.

Was also macht Kpop heute aus? Und wieso haben all diese Gruppen tausende Fans auch außerhalb von Korea, obwohl diese nicht mal wissen, was sie singen?

Um das zu verstehen, muss man wissen, dass Kpop schon immer von amerikanischer Musik inspiriert wurde und sich trotzdem etwas anders entwickelt hat. Kpop Lieder beinhalten mal mehr, mal weniger englische Wörter, die Songtexte werden fast immer übersetzt und Untertitel auf YouTube gibt es ja auch noch. Das Sprachproblem wäre also geklärt. Aber was unterscheidet Kpop jetzt von amerikanischem oder europäischem Pop?

Kpop beinhaltet nicht nur Popmusik, sondern eine Vielzahl an anderen Genres wie Rock, EDM, HipHop oder Balladen. Manche Gruppen sind für ihren eigenen besonderen Stil bekannt und Andere experimentieren in ihren Liedern und wagen sich immer wieder an neue Genres.

Wenn man sich außerdem die Musikvideos ansieht, fällt auf, wie aufwendig diese gemacht sind. Oft haben sie nicht nur schöne Sets, sondern auch eine Geschichte zu bieten, sodass sie fast wie Kurzfilme wirken. Sie spiegeln auch das allgemeine Gefühl von dem Lied wieder: Ist das Lied eher ein fröhliches, sommerlichs Poplied, eine elegante Ballade oder ein cooles Lied, das zum Tanzen animiert? Eigentlich kann man das schon an den Musikvideos erkennen.

Die meisten Lieder haben auch eine eigene Choreografie, die die Gruppen während den Auftritten tanzen. Diese Tänze sind immer unterhaltsam aber oft auch sehr komplex. Kpopgruppen müssen also nicht nur singen, sondern auch tanzen können!

Vielleicht hast du jetzt eine andere Sichtweise auf Kpop kennengelernt, vielleicht warst du schon vor diesem Artikel Fan. Jedenfalls glaube ich, dass man sich mit dieser Musikrichtung beschäftigen sollte, bevor man sie verurteilt.

Und falls du jetzt Lust hast, mal reinzuhören: Ich empfehle Psycho von Red Velvet und Astronaut von Stray Kids.


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