Corona – Zeit zur Re-Gnose! Teil 1: Unser alter Blick in die Zukunft

Ganz ehrlich: Auch wenn sich zur Zeit P-Seminare nicht treffen dürfen, halten wir weiter durch und veröffentlichen an unseren Blikg-Tagen Dienstag und Donnerstag weiterhin – komme, was da wolle… Aber heute ist es nötig, dass wir einen Füllartikel bringen müssen, da die neue Runde an Artikeln erst am Donnerstag beginnt. So also nun ein paar Gedanken von mir, -olli–, zur Corona-Situation. Doch auch diese Ideen habe ich auch nur übernommen von einem bekannten Zukunftsforscher, Matthias Horx, der einen besonderen Blikg auf die Corona-Epidemie empfihlt, der vieles in einem positiveren Licht erscheinen lässt. Doch zunächst führt er aus, wie wir seiner Meinung nach bisher in die Zukunft blickten:

Die Sonderstellung des Menschen, so Horx, ist in seiner Denkleistung begründet, mit der er über die Zukunft und die Vergangenheit nachdenken kann, was uns von der Tierwelt deutlich unterscheidet. Und so ist unser Gehirm auch ständig damit beschäftigt, Zukunftsprognosen zu erstellen: Werde ich das Schuljahr bestehen? Was mache ich nach dem Abi? Treffe ich meine große Liebe? usw. Dieser Blick in die Zukunft ist für uns ganz entscheidend, um uns auf neue Situationen einzustellen, die wir teilweise ja auch schon gedanklich vorweggenommen haben.

Dieser Blick in die Zukunft ist nach Matthias Horx aber häufig negativ bestimmt. Menschen mit einem Hang zur Prognose können sich nicht überraschen lassen und sehen in vielen Ereignissen ihre negative Weltsicht bestätigt („Das habe ich ja schon immer gesagt, dass es so kommen wird!“)

So sehen wir auch immer wieder uns selbst bestätigt, wenn wir von negativen Ereignissen lesen oder sie erleben. Dieses selektive Erleben kann so zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung führen („self-fulfilling prophecy“), vergleichbar mit einer Freundschaft, von der man zu Beginn schon sich innerlich sagt, dass dies wohl nicht gut gehen könne.

Wenn man so denkt, bringt man sich um sehr viel Entwicklungspotential, also positiver Möglichkeiten, die Welt zu gestalten. Die Folge ist dadurch, dass wir häufig passiv werden und nicht daran glauben wollen, dass wir es selbst in der Hand haben, die Welt zu gestalten. Mit einem kleinen Kniff gelingt es jedoch, sich von diesem Prognose-Blikg zu lösen und dadurch auch optimistischer das Zukünftige wahrzunehmen… (mehr dazu im 2.Teil)

Beitragsbild: Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher (www.horx.com), Foto: Klaus Vyhnalek (www.vyhnalek.com)

Inhalte nach: Matthias Horx: Was ist Re-Gnose?, https://www.horx.com/53-was-ist-re-gnose/


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