Alles, was ich über die Liebe weiß …

…Weiß ich durch die Selbstliebe. Und heute erfahrt ihr, warum das so ist.

SELF-WHAT?

Das Thema der “Selbstliebe” und ich – wir haben über die letzte Zeit wie Parallelen nebeneinanderher existiert. Nah genug, um einander zu sehen und wahrzunehmen und doch mit genug Sicherheitsabstand, um beiden noch Raum zu geben. Viele schreiben der Selbstliebe unendliche Möglichkeiten zu – sie gilt gemeinhin als Basis für die eigene Zufriedenheit, das Glück im Job, die zwischenmenschlichen Beziehungen … doch ist das wirklich so? Ist es nicht ein wenig vermessen, der Akzeptanz und Wertschätzung mit dem eigenen Selbst all dies zuzuschreiben?

Ich denke, dass der Weg zur Selbstliebe ein (lebens)langer ist und es OK ist, noch nicht alles über sich selbst zu wissen (oder gut zu finden). Selbstliebe ist ein Prozess, der viel mit der inneren Stimme zu tun hat, die einem meistens ganz genau sagt, was uns gut tut – und was nicht. Und für mich sind das – neben den großen, verrückten Abenteuern, die ab und an bevorstehen – meistens die kleinen Dinge im Alltag, die mir zeigen, dass ich gut so bin, wie ich bin. Es ist Zeit, die ich mir bewusst für kleine Auszeiten einräume oder die Momente, die ich mir in der Alltagshektik stehle und nur für mich bewahre.

Alles, was ich über mich weiß …

… weiß ich durch meine Gewohnheiten. In diesen finde ich Ruhe und Gelassenheit und sie geben mir den Raum, mich tagtäglich ein wenig mit mir selbst auseinanderzusetzen. Runterzukommen. Den Tag zu verarbeiten oder zu beginnen. Wie wichtig solche Rituale für meine mentale und körperliche Gesundheit sind, merke ich sofort, wenn ich mal nicht zu diesen komme. Besonders viel habe ich auch während der Corona Zeit gelernt, wo der Fokus voll auf persönlichen “Me-Moments” lag. Diese haben mir wieder einmal gezeigt, warum mir diese kleinen Momente so heilig sind und was ich in Zukunft unbedingt häufiger machen möchte

Alles, was ich über die Liebe weiß …

… weiß ich erst, seit ich mehr über mich weiß.

… weiß ich erst, seit ich realisiert habe, dass Selbstliebe im Kleinen beginnt. Bei einem entspannten Bad mit einem guten Buch. Bei der Pflege von Freundschaften. Bei kleinen Aufmerksamkeiten, die man sich, und anderen schenkt Bei einem klärenden Spaziergang. Diese Momente, die ich in meinem Alltag verstecke und ganz nah an meinem Herzen bewahre – und die einfach nur mir gehören.


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