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Fake News?!

Fake News?!

Donald Trump spricht schon seit Jahren von der Gefahr, die von den sogenannten „Fake News“ ausgeht, und verstrickt sich doch immer wieder in Widersprüchen. Die Russen sollen Wahlkämpfe mithilfe der sozialen Medien manipulieren, indem sie gezielt Falschmeldungen an bestimmte Zielgruppen herausgeben, und auf Instagram gehen geschickt gefakte Bilder herum, von denen niemand wirklich den Ursprung kennt, und denen man doch immer ein kleines bisschen glaubt. Denn wenn es ein Foto davon gibt, wie soll es nicht real sein?

Im Zuge des bayernweit ersten Bundesmedientags kam dieses Thema am Freitag auch zu uns ans IKG. An diesem Tag, der auch der Tag der Pressefreiheit war, kam ein Redakteur des Landsberger Tagblatts zu uns an die Schule, Dominic Wimmer, um unserer achten Jahrgangsstufe den Unterschied zwischen Fakten und Fakes näher zu bringen.

Denn auch wenn es einfach klingt, Fake News von den echten Neuigkeiten zu unterscheiden, so habe ich an diesem Freitag erst gelernt, dass es wohl einfacher zu sein scheint als es in der Realität ist. Auch ich hätte gesagt, dass ich mich in der glitzernden Fake Welt Instagrams ziemlich gut auskenne, und doch habe ich bei dem Vortrag am Freitag teilweise gestockt. Denn inzwischen sind vor allem in den sozialen Medien solche Fakes so populär und auch professionell geworden, dass die Fälschungen inzwischen nur noch schwer von reellen Nachrichten zu unterscheiden sind, auch nicht von solchen selbsternannten Profis wie mir.

Kennt ihr beispielsweise das angeblich preisgekrönte Bild eines springenden weißen Hais, dass vor einigen Jahren um die Welt ging? Der Tweet mit diesem Bild ging viral, eine halbe Million Menschen bewunderten den angeblichen Fotografen für seine Leistung, einen Hai auf eine solch einzigartige Art und Weise zeigen zu können – Bis sich herausstellte. Dass das Bild weder wie behauptet ausgezeichnet, noch echt war. Der Hai war gephotoshoppt, der Fotograf war ein Künstler aus dem Internet und die Auszeichnung zwar für andere Fotos real, aber dieses Bild war niemals ausgezeichnet worden.

Die Profis, also die Reporter großer und auch kleinerer Zeitungen, reagieren auf diese, in den letzten Jahren vor allem durch die sozialen Medien weiter ansteigende, Gefahr mit weiterem Faktencheck und dem aufmerksamen Prüfen aller Informationen, teilweise im Gespräch mit Behörden teilweise mit Zeugen. So unterscheiden sie zwischen den geschickt gemachten Fakes und Gerüchten und den wirklichen, echten Nachrichten. Und auch, wenn das Problem auch bei lokal Zeitungen besteht, so haben diese doch einfache Möglichkeiten, ihre Storys zu recherchieren.

Doch wie können wir, ohne Experten zu sein, zwischen solchen Fakes und dem realen Leben unterscheiden? Denn schließlich sollten wir uns alle bemühen, nicht blind allem zu vertrauen, was uns in den sozialen Netzwerken so vorgesetzt wird. Herr Wimmer hat dafür einen einfache Rat, den ich gerne an euch weiterleiten möchte: „Einfach nachfragen und nicht alles für bare Münze nehmen. Und zwar bevor man einfach weiterteilt.“

Also, liebes IKG: Bemüht euch, Fake News zu vermeiden und bleibt sicher, auf der realen Seite der Nachrichten…

Europawahl 2019

Europawahl 2019

Özlem Demirel, Ska Keller, Martin Schirdewan: Welche dieser Personen kennt Ihr? Die meisten vermutlich keine. Dabei sind sie alle Spitzenkandidaten von Bundestagsparteien für die Europawahl.

bekannt

Laut einer Umfrage von YouGov¹ kennt fast die Hälfte der Deutschen keinen der Spitzenkandidaten.
Bei der letzten Europawahl (2014) lag die Wahlbeteiligung europaweit gerade mal bei 42,6% (zum Vergleich: bei der Bundestagswahl 2017 lag die Wahlbeteiligung bei 76,2%). In den einzelnen Mitgliedsstaaten schwankt die Wahlbeteiligung zwischen 13% (Slowakei) und 89,6% (Belgien), in Deutschland lag sie bei 48,1%.

Die EU ist eigentlich etwas, wofür wir sehr dankbar sein sollten.
Wir haben im Moment die längste Friedensphase in Europa, die es je gab.
Wo habt Ihr Euren letzten Urlaub verbracht? Viele von Euch wahrscheinlich in einem anderen EU-Land. Kroatien, Italien, Spanien – alles beliebte Reiseziele. Auch viele der Klassenfahrten am IKG gehen ins EU-Ausland. All das ist so viel einfacher als früher – keine Grenzkontrollen, kein Geld wechseln – all das können wir uns nicht mehr vorstellen.

Und trotzdem – Europa spielt für die Meisten keine Rolle. Straßburg und damit das EU-Parlament scheint weit weg. Dabei ist die EU im Moment unglaublich wichtig. Auf die USA können wir uns nicht mehr verlassen.
Und auch von innen droht der EU Gefahr – der Einfluss der rechten und EU-kritischen/Anti-EU-Parteien nimmt zu. Der Brexit kommt – früher oder später – und auch in anderen Ländern wird, vor allem im Wahlkampf immer wieder über einen Austritt aus der EU diskutiert.

Alle fünf Jahre ist Europawahl. Das Europaparlament hat 751 Sitze, die im Moment (nach Europawahl 2014) wie folgt verteilt sind:

eu sitz

Wir sind die Zukunft Europas – lassen wir diesem weltweit einzigartigen Projekt die Bedeutung zukommen, die es verdient hat!

1) https://yougov.de/news/2019/04/24/europawahl-ist-fur-wahler-deutlich-weniger-wichtig/

Ankommen

Ankommen

Die Fünftklässler – jedes Jahr sind sie als die Neuen der Schule bekannt. Doch oft vergisst man, dass es neben den „kleinen“ Neuen noch mehr Schüler am IKG gibt, die neu dazukommen: Die Schüler der Einführungsklassen der zehnten Klassen, die sich uns eingeschworenen Gymnasiasten jedes Jahr von der Realschule aus anschließen und damit ebenfalls vollkommen neu an unsere Schule kommen.

Und wer, wenn nicht die diesjährigen Einführungsklässler, wüsste denn noch so gut, wie es ist, neu bei uns dazuzukommen?

Jetzt, ein halbes Jahr nach ihrem Beginn an dieser Schule, haben sich ein paar von ihnen hingesetzt und den „kleinen“ zukünftigen Gymnasiasten, die gerade dabei sind, sich für unsere Schule zu entscheiden oder diese Entscheidung schon getroffen haben, die ihrer Meinung nach wichtigsten Tipps und Tricks verraten, die für Neulinge hier wichtig sind.

Auch, wenn dieser aus Teilen zusammengebastelte Brief ursprünglich nur an die noch 4. Klässler gerichtet war, kann vielleicht auch der ein oder andere alteingesessene Hase noch etwas von ihnen mitnehmen – und wenn es nur die Dankbarkeit für unsere Mensa ist. Diese mit ihren Snacks war nämlich in so gut wie jedem Brief die Anmerkung Nummer eins!

Aber nun, genug des Geplappers – Ich lasse die Einführungsklässler übernehmen. Hier kommt er, der Brief an unsere zukünftigen Schüler!

Lieber zukünftiger IKG-Schüler,

„Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Du hast dich entschieden, oder bist zumindest dabei dich zu entscheiden, die nächsten Jahre von Montag bis Freitag am Gymnasium zu verbringen, gelangweilt oder manchmal interessiert dem zu zuhören, was dir dieser Mensch der vor der Tafel auf und ab läuft so alles erzählt.“

„Für deinen Übertritt ans Gymnasium kann ich dir nur raten, entspannt und motiviert in das neue Schuljahr zu starten.“

„Auf jeden Fall solltest du immer fleißig mitlernen um ja nicht hinterher zu hängen. Denn sobald man einmal hintendran ist, wird es schwer, alles aufzuholen.“

„Außerdem immer genug Taschengeld mitnehmen, weil das Essen in der Mensa echt lecker ist. Und nicht zu vergessen, die Snack- und Getränkeautomaten im UG!“

„Aber so umfangreich und ansprechend das Angebot auch wirken mag, pass auf! Man verliert leicht den Überblick über die Finanzen (der Eltern) und der ein oder andere findet sich in einem regelrechten Kaufrausch wieder.“

„Im Endeffekt lebt man sich dann doch schneller ein als gedacht. Aus Mitschülern werden Freunde und aus Lehrern – naja, Lehrer werden wohl immer Lehrer bleiben.“

„Und ja: Schule kann Spaß machen. Deswegen komm aufs IKG und fang an die beste Zeit deines Lebens zu haben, für mindestens neun Jahre!“

Viel Erfolg auf dem IKG

Die Schüler der Einführungsklasse

Habt ihr euch auch als „alte Hasen“ wiedergefunden, oder habt ihr noch etwas hinzuzufügen? Lasst es uns in einem Kommentar wissen!

Was zählt wirklich?

Was zählt wirklich?

Wie wird ein Mensch in unserer Gesellschaft bewertet?
Nach seinen Eigenschaften, seinen inneren Werten?
Oder eher nach seinem Aussehen, dem Geld und seinem Einfluss?

Warum ist uns Menschen das Aussehen wichtiger, als die Eigenschaften und der Charakter eines anderen?
Machen sie nicht erst den Menschen aus?
Ein Aussehen kann man verändern, Einfluss kann man sich erkaufen. Aber ob es einen zu einem besseren Menschen macht, ist mehr als fragwürdig.

Aber uns muss bewusst sein, dass man den Charakter eines Menschen nicht so einfach ändern kann.
Man kann ihn nicht Überschminken und mit Färben ist da auch nichts zu erreichen.
Das Aussehen muss nicht immer zum Charakter und der Einstellung eines Menschen passen.
Kann doch hinter der schönsten Maske eine Bestie versteckt sein oder hinter der hässlichsten Fassade ein Verstand stecken, der mehr erfassen kann, als man ja glauben würde.
Das Aussehen ist eine Maske, ein Kostüm, das die inneren Werte eines Menschen versteckt oder wiedergibt.
Doch in vielen Fällen nicht allzu vertrauenswürdig ist

Es gibt aber auch Punkte an einem Menschen, die man nicht einfach verändern kann, weil er damit geboren ist.
In unserer Gesellschaft werden Menschen mit Behinderungen, an den Rand gedrängt und nicht beachtet, wenn auch sie etwas zu sagen haben.

Sobald sie Fehler machen, werden sie als unglaubwürdig abgestempelt und werden von vielen ignoriert und beschimpft.
Oder mit einem müden Lächeln bedacht, hinter dem nicht mehr und nicht weniger steht, als die bekannte Phrase.
Dachte ich’s mir doch gleich. Viel Wirbel um nichts.

Doch gerade Menschen, die nicht in unser Bild der perfekten Welt passen, sind es, die eine andere Perspektive aufzeigen. Da sie die Welt anders wahrnehmen und vermittelt bekommen.
Ich betonen das Wort anders, denn wer sagt uns was richtig und was falsch ist?

Planlosigkeit

Planlosigkeit

Planlosigkeit – ein weit verbreitetes Phänomen

AbiturientInnen nach dem Abi – oft komplett planungslos und keine Ahnung, was sie machen wollen. Es gibt so viele Möglichkeiten: studieren – aber auch da bleibt die Frage: was? – freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, eine Ausbildung, oder einfach noch ein Jahr warten, in der Hoffnung, dass man nach einem Jahr Nichtstun erleuchtet wird.

Das Gleiche erleben wir gerade mit Großbritannien. Die haben auch keine Ahnung, was sie wollen. Aber auch hier so viele Möglichkeiten: no deal, weicher Brexit, Norwegen-Modell, Zollunion oder neues Referendum. AbiturientInnen haben zwei Jahre Oberstufe Zeit zum Nachdenken, die Briten hatten über zweieinhalb Jahre Zeit und brauchen noch mal ein Jahr Verlängerung. Doch auch hier ist ungewiss, ob es was bringt. Bei AbiturientInnen führt die Unsicherheit zu Studienabbrüchen, in Großbritannien zu Parteibrüchen.

Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel hofft auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit, „auch wenn ich dafür keine hundertprozentige Garantie habe“. Die gibt es im Moment für gar nichts. Selbst 50 % für irgendeine Austrittsmöglichkeit gibt es im britischen Parlament nicht.

Vor dem bereits 13. EU-Sondergipfel zum Brexit meinte Emmanuel Macron: „Noch ist alles offen.“ Doch daran kann auch das Treffen nichts ändern. Bis auf eine weitere Verschiebung des Austrittsdatums gab es kein Ergebnis. Das Parlament stimmt gegen alle möglichen Vereinbarungen mit der EU, hat aber auch no deal schon für alle Zeiten ausgeschlossen.

Das ganze Drama ist zwar vergleichbar mit AbiturientInnen, ähnelt vom Niveau her allerdings eher einem solchen im Kindergarten. Und so geht das Chaos in eine neue Runde.

Die besten Jahre des Lebens

Die besten Jahre des Lebens

Jetzt mal ehrlich – Jeder von uns hat schon mal Sachen nicht gemacht, weil er zu viel darüber nachgedacht hat, was dabei alles passieren könnte und welche negativen Folgen es eventuell in zehn Jahren geben könnte. Doch gerade in unserem Alter sollte man viel öfter etwas wagen anstatt die ganze Zeit zu überlegen was dabei herauskommen könnte. Die legendärsten Momente sind doch eh meistens die spontansten. Zu diesem Thema habe ich ein  Gedichte verfasst, das vielleicht zum Nachdenken anregt  und zu spontan sein anspornt!                                                                                                         

PS. Falls euch der Chorus bekannt vorkommt – Er stammt aus einem Cro-Song. Aber der Rest ist selbstgemacht.

Schöne Jugend:

Lass uns die Gläser wieder füllen,

wir leben wie im Film.

Keiner kann uns stoppen wenn ich irgendetwas will.

Ich nehm mir deine Hand und die Welt ist perfekt,

denn die gute alte Zeit ist jetzt jetzt jetzt!

Manchmal machen ohne denken,

ohne vorher alles lenken.

Manchmal einfach so was wagen,

ohne vorher groß zu fragen.

Alle peinlichen Momente

sind in zwei Jahren schon Lebenden.

Lass deine Sorgen heute Sorgen sein,

für Pflichten sind wir viel zu klein.

Wir sind jung, naiv und exklusiv,

trotzdem kommt nach jedem Hoch ein Tief.

Wenigstens haben wir nicht verpasst wie das Leben rief.

Und leben es jetzt so wie wirs sollten,

ohne Reue wie wirs immer wollten.

Also werden wir immer mutiger, lauter, schlimmer

Denn die schöne Jugend ist nicht für immer.

Also, nehmt eine Hand voll Motivation und Mut, geht damit raus in die Welt und erlebt ein paar Abenteuer, die ihr euren Enkelkindern eines Tages voller Stolz erzählen könnt.

Die Süße des Plastiks

Die Süße des Plastiks

„Ja! Umweltschutz!“ „Natürlich müssen wir der Umwelt helfen!“ „Für die Umwelt!“

Das sagen sie alle, aber die Frage ist doch:

Wann fangen wir endlich an?!

Es gibt so viele Möglichkeiten: Netze für Obst und Gemüse mitnehmen, keine Einwegbecher benutzen, eine Tasche zum Shoppen mitnehmen, usw. usw.

Aber was ist mit dem Plastik? Das Zeug ist überall! Vor allem in der Küche wegen der ganzen Lebensmittelverpackungen. Und jeden Monat kommt die Müllabfuhr und nimmt eine ganze Tonne mit Recyclingmüll, von dem der Großteil Plastik ist, mit.

„Aber die meisten Mehrwegflaschen sind auch aus Plastik.“ – Auch dafür gibt es eine Lösung: Es gibt Flaschen aus Metall, die Wasser im Sommer sogar viel länger kalt halten.*

Und was ist mit dem Kompost hinten im Garten? Der ist nicht einmal halb voll und in einem oder zwei Jahren ist der Bioabfall zu feinster Blumenerde kompostiert.

Aber wie soll Plastik so hergestellt werden, dass man es gedankenlos auf den Kompost oder in die Biotonne werfen kann?

Eine schwierige Aufgabe, doch der Niederländer Patrick Gerritsen hat sie gemeistert.

Der ehemaliger Linienrichter, der im Vertrieb für Plastikhersteller arbeitete, will nun das Plastik ins Abseits setzen.

Eine Lösung ist Zucker. Klingt unglaublich, ist aber wahr. Aus einer Mischung von Zucker und Milchsäure lässt sich eine geradezu perfekte Alternative herstellen, die genauso stabil und flexibel ist wie Plastik. Es enthält kein Erdöl und ist komplett kompostierbar. Auch die Anforderungen für eine Wasserdampf- und Sauerstoffbarriere erfüllt das Zuckerplastik mit links.

Patrick Gerritsen will die Umstellung auf Nachhaltigkeit so einfach wie möglich halten, weshalb für die Herstellung die gleichen Maschinen genutzt werden können und nur ein paar Änderungen vorgenommen werden müssen. Nach der Produktion gibt es keinen großen Unterschied zwischen Plastik und Bioplastik mehr, abgesehen davon, dass das eine in hundert Jahren nicht verrottet und das andere nur 12 Wochen braucht.

Und der Haken an der ganzen Sache?

Nun ja, der Haken liegt bei den Kompostieranlagen. Diese laufen in Deutschland durchschnittlich nur 8 Wochen. Da das Bioplastik aber 12 Wochen braucht, um vollständig zu kompostieren, darf es noch nicht in den Bioabfall.

Allerdings steht Bioplastik, wie wir es heute schon etwa von Biomüllbeuteln kennen, schon lange in der Kritik, da „bio“ nicht gleichzusetzen ist mit Umweltverträglichkeit. Die CO2-Bilanz ist bei konventionellem Bioplastik oftmals sogar schlechter als bei Plastik. Bei dem „Zuckerplastik“ von Patrick ist die CO2-Bilanz jedoch sogar 60% besser, als wenn Erdöl verwendet werden würde.

Und jetzt? Wir können nur hoffen, dass das „Süße Plastik“ bald auch eingeführt werden kann.

Weitere Informationen findest Du unter

https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-schluss-mit-plastik-100.html

Lehrer-Quiz Teil 1

Lehrer-Quiz Teil 1

Wir haben schon knapp 100 Blogbeiträge veröffentlicht – ihr konntet Euch jeweils zurücklehnen und lesen. Nun seid ihr aber einmal gefragt: Die Aufgabe ist ganz einfach: Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b haben Lehrerinnen und Lehrer am IKG porträtiert und sich dabei in einer Vertretungsstunde wirklich Mühe gegeben, die Person möglichst treffend auf´s Papier zu bringen.

Damit der Quizcharakter erhalten bleibt, seid nun ihr gefragt: Wer ist wer? Welches Bild passt zu welchem Lehrer? Die Lösung geben wir Euch nach den Ferien – aber das in ganz analoger Weise bei uns am IKG – haltet die Augen offen.

Wenn Du glaubst, du hast alle 12 Bilder richtig bestimmt (oder auch weniger), dann schreib´ uns über die Kommentare. Wir sind gespannt auf Eure Lösungsversuche!

-olli–

Und was jetzt?

Und was jetzt?

Wahrscheinlich kennt jeder von uns dieses Gefühl, wenn gerade irgendwie alles schief läuft, wenn gerade nichts klappt, man aber keine Ahnung hat, wann es wieder besser sein wird.

Vor einiger Zeit ging es mir so und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass ich an alledem, was in meinem Leben zu diesem Zeitpunkt schief lief, selbst schuld sei.

Während ich dieses Gedicht geschrieben habe, fiel mir dann auf, wieviel in dieser Welt eigentlich überhaupt schief läuft – viel zu viel. Und das hat mich zwar extrem wütend gemacht, aber auch zum Nachdenken gebracht.

Ich würde wirklich gerne wissen, wieso das, was passiert, letztendlich passiert und ob irgendjemand unsere Welt und uns Menschen lenkt. Eigentlich glaube ich nicht an einen Gott, aber manchmal gibt es Momente, in denen ich mir dann doch nicht zu 100% sicher bin und in einem solchen Moment ist schließlich eben dieses Gedicht entstanden:

 

Hey, du da oben,

falls es dich gibt

das hier ist für dich:

 

Ich hab keine Ahnung,

wer du bist / wer ihr seid,

weiß nicht,

ob dort oben irgendjemand ist,

ob du männlich oder sonstwas bist.

 

Keinen Plan,

ob es dich überhaupt gibt,

aber falls doch,

hörst du mir eine Sekunde zu?

 

Ich sag jetzt einfach „du“

und damit meine ich,

wer auch immer dort oben ist,

denn – wie schon gesagt –

ich weiß es nicht.

 

Hast du nie das Bedürfnis

zu schreien,

zu weinen,

die Wut rauszulassen,

kann du es nicht manchmal selbst kaum fassen

wie grausam wir Menschen sind?

 

Wie wir alles in

„richtig“ und „falsch“ unterteilen,

egal ob es um

Meinungen, Sexualitäten oder Glauben geht?

 

Wie wir eine „eigene Meinung“

als „falsch“ bezeichnen,

obwohl „eigene Meinung“

schon dagegen spricht?

 

Wie wir Liebe „falsch“ nennen,

weil das Paar neben uns

nicht „Mann + Frau“ ist

und sich trotzdem küsst?

 

Wie wir Kriege

im Namen des Friedens führen,

Menschen sterben sehen

und nicht einen Finger rühren,

wie wir immer nur wegblicken

und uns selbst belügen?

 

Willst du uns nicht manchmal schütteln,

wach rütteln,

rufen:

„Hey, du hast Scheiße gebaut

und wenn man wegschaut,

lösen sich Probleme ganz sicher nicht.

Also tu` gefälligst etwas dagegen!“?

 

Wenn ich du wäre,

würde ich das mal machen,

denn wir sollten etwas unternehmen

gegen diese Sachen.

 

Gegen das,

was wir sagen,

ohne vorher nachzudenken

und womit wir

letztendlich

andere Menschen lenken.

Gegen all

diese Vorurteile,

die uns ständig verwirren,

weil tausende

von ihnen

in unseren Köpfen

irren.

Gegen das,

was unsere Gesellschaft

„Angst haben“ nennt,

und wovor

jeder von uns

wegrennt.

 

Sonderlinge, Genies oder irgendwas dazwischen? – Leben mit Asperger

Sonderlinge, Genies oder irgendwas dazwischen? – Leben mit Asperger

Sie gelten  als Sonderlinge und Freaks, sind meistens Einzelgänger:  Asperger  Autisten haben es in unserer Gesellschaft oft nicht leicht. Heute, zum Weltautismustag, deshalb ein kleiner Artikel über Asperger.

Asperger ist einer von drei Autismus Typen und der, der am wenigsten auffällt. Asperger Autisten sind, im Gegensatz zu frühkindlichen Autisten, normal intelligent, teilweise auch hoch- oder inselbegabt. Sie haben aber Probleme mit sozialer Interaktion und Kommunikation.

Bei Gesprächen schauen sie ihrem Gesprächspartner oft nicht in die Augen, wodurch schnell der Verdacht aufkommt, dass einem nicht zugehört wird oder, dass der Gegenüber lügt.  Auch Mimik, Gestik, Körperhaltung, Sprechlautstärke und -ton bei anderen zu erkennen und bei sich selbst richtig einzusetzen, fällt Asperger Autisten schwer. Das führt oft zu Missverständnissen.

Autisten haben auch Probleme bei der Verarbeitung von Reizen. Wichtige und unwichtige Reize können sie nicht trennen und auch nicht filtern, was oft zu Überforderung führt. Wenn zum Beispiel der Lehrer redet, nehmen Menschen ohne Autismus Nebengeräusche wie Tuscheln nicht sonderlich wahr, es wird ausgeblendet, während Autisten teilweise den Lehrer kaum noch verstehen.

In der Öffentlichkeit wirken Autisten häufig schlecht erzogen, weil sie teilweise aus Überforderung oder Unverständnis, am häufigsten durch absolute Reizüberflutung,  Wutanfälle und Aussetzer bekommen oder auch, weil die meisten Asperger Autisten immer ehrlich sind – auch wenn das als unhöflich angesehen wird. Kinder und Eltern werden komisch angeschaut, es wird geurteilt. Dabei ist mittlerweile  bewiesen, dass Autismus nichts mit der Erziehung zu tun hat oder gar durch Impfungen ausgelöst wird, wie immer wieder behauptet wird, sondern genetisch bedingt ist. Das Gehirn von Autisten arbeitet einfach ein bisschen anders als bei anderen Menschen.

Es gibt viele Leute, die trotz – oder gerade weil sie Asperger haben – sehr erfolgreich sind. Zum Beispiel: Janosch (Horst Eckert, Kinderbuchautor), Karl Lagerfeld, Clay Marzo (Surfer), Satoshi Tajiri (Pokémon-Erfinder), Susan Boyle („Britain’s Got Talent“-Gewinnerin) oder Daryl Hannah (Hollywood-Schauspielerin).

Die Asperger-Autismus Diagnose gibt es erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Aber auch bei vielen Leuten die früher gelebt haben, gibt es die Vermutung, dass sie Asperger Autisten waren. Zum Beispiel: Albert Einstein, Charles Darwin, Michelangelo, Mozart, Beethoven, Michael Jackson und Leonardo da Vinci.

5. Klasse – Witze

5. Klasse – Witze

Wenn man spontan einen Witz erzählt haben will, muss man an unserer Schule eigentlich immer unsere Kleinen fragen. Unser spontan ausgedachter Witzevergleich zwischen 10. und 5. Klasse war auch gleich zum Scheitern verurteilt: Von der 10.Klasse kam nur ein Witz vom Lehrer und einer aus einer Witzeapp. Deshalb nun nur Witze aus der 5.Klasse. Vielen lieben Dank an die Klasse 5c für´s Mitmachen und bei Frau BAU für die wertvolle Zeit im D-Unterricht:

Fragt Fritzchen den Lehrer: „Wird man für etwas bestraft, das man nicht getan hat?“ Sagt der Lehrer: „Nein, natürlich nicht, das wäre ja unfair.“ Sagt Fritzchen erleichtert:“Gut, ich habe meine Hausaufgaben nämlich nicht gemacht!“

Fritzchen isst einen Apfel im Unterricht. Der Lehrer nimmt ihm den Apfel weg und sagt: „Wen Du drei Früchte in einem Satz nennst kriegst Du ihn.“ „Gib mir meinen Apfel Du Pflaume, sonst hau ich Dir auf die Birne!“

Vater: „Für dieses Zeugnis müsste es Prügel geben!“
Kind: „Gut Papa, ich weiß wo der Lehrer wohnt.“

Zwei Ameisen laufen durch die Wüste. Sagt die eine zur anderen: „Warum trägst Du ein Fenster mit Dir rum?“ Antwortet die Zweite : „Naja, wenn mir heiß wird, mach ich das Fenster auf!“

Du bist wie ein Lexikon:
Erst aufschlagen, dann zuschlagen und dann immer wieder nachschlagen.

Hier noch einige Scherzfragen:
1. Was ist braun und springt im Wald herum?
2. Was wächst unter der Erde und stinkt?
3. Was ist grün und schaut durchs Schlüsselloch?

…und die Auflösungen:
1. Jumpingon
2. Furzel
3. Spionat

Neuanfang

Neuanfang

Neuanfang – niemals ist es zu früh, niemals zu spät, es zu wagen. Es ist eine Sache von Mut und Selbstbewusstsein. Es ist schwer, die alten Gewohnheiten liegen zu lassen, die Freunde verabschieden zu müssen, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie dich vergessen. Zeit, ja Zeit, die hätte ich gern. Alles ausprobieren, nach dem mir gerade ist.

Tausend Fragen sind in meinem Kopf und trotzdem bewahre ich einen klaren Kopf. Ich will kein neues Ich, sondern neues, besseres Gefühl. Ich will mich nicht schämen für das, was ich bin oder sein möchte. Ich will die Zeit zurückdrehen und Neues versuchen. Ein guter Plan, das ist mein Ziel – ich halte es mir fest vor Augen, so verrückt wie ich nunmal bin.

Jetzt kommen wieder tausend Fragen, die ich mir von Tag zu Tag stelle: Hat das denn irgendwann ein Ende? Wo hört der Weg auf, wo fängt er an? Ist das der Neuanfang? So gerne wäre ich woanders, weranders, in diesem einen Augenblick. Ist es falsch, genauso zu denken? Was soll ich tun, hat jemand die Antwort? Habe ich eine Chance auf dieser Welt, mit meinen Gedanken und Gefühlen und meinen Möglichkeiten etwas zu wagen?

Und wieder stelle ich mir die tausend Fragen, die mir leider doch nichts sagen. Immer schaue ich ins Leere, würde so gerne raus in die Ferne. Ein Schritt, ja ein Schritt würde alles ändern. Doch die Wahrheit oder Antwort gibt es nicht. Nur du, allein du kennst die Antwort. Ob es die richtige ist, kannst nur du entscheiden. Es ist nie zu spät, die Trauer hinter sich zu lassen, das Alte zu vergessen. Wir sind zu sehr an unsere Gewohnheiten gefesselt, so dass wir gar nichts anderes kennen. Warum dann Neuanfang?

Von tausend Fragen bleibt eine übrig. Wir reden Tage, Wochen, Monate über den gleichen Wahnsinn, den stressigen Alltag. Aber keiner weiß warum. Ich kann die Richtung vieler nicht ändern, aber wenn ich meine Schritte leiten kann, finde ich den Weg. Da bin ich wieder beim Neuanfang.

Herzlich willkommen! Bienvenue! Welcome! Ein Neuanfang ist ein tolles, erleichterndes, fast schon schwereloses Gefühl. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Doch es ist auch eine Hürde. Man fühlt sich klein, furchtbar klein in dieser Welt. Ohne ein Ziel. Doch du wirst der Gewinner sein, der Gewinner aller Herzen. Sei du selbst, du musst nur tiefer in dir graben, dann weißt du, was du willst! Bleib aber auch immer in dir drin der Mensch, der keine Veränderung braucht, der froh ist, dass es ihn als Unikat gibt. Mahatma Gandhi hat mal gesagt: „Be yourself the change that you desire for this world.“

Wie oft habe ich gefragt nach der Antwort auf all die Fragen, kannst du sie mir geben?