Buchtipp des Monats – Die Chroniken von Araluen

Die Chroniken von Araluen – Die Ruinen von Gorlan

Massig freie Zeit, Ostern vor der Tür und kein Lesestoff mehr. Wo ist die nächste BUCHHANDLUNG? Als ich dann in der Stadt bin und die Buchhandlung betrete, zieht es mich sofort zur Fantasy-Ecke. Ich  schaue mich um und plötzlich fühle ich mich beobachtet. Sofort drehe ich mich um und  eine in Schatten gehüllte Kapuzengestalt starrt mich auf einem Buchcover an. Darüber steht groß „DIE CHRONIKEN VON ARALUEN“. Wie magisch angezogen greife ich nach dem Buch und drehe es um. Der aus den Schatten hervortretende Klappentext fasziniert mich und vollendet den Bann, in den ich von dem Buch gezogen worden bin.

Weil ich mir auch noch nichts zu Ostern gewünscht hatte, entschieden sich meine Eltern, mir das Buch zu Ostern zu schenken. Als ich dann am Ostersonntag „Die Ruinen von Gorlan“ in den Händen hielt, fing ich gleich an zu lesen und hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

In dem Buch selbst geht es um den Waisenjungen Will, der sich, wie alle seine Kameraden, im Waisenhaus von Baron Arald, als Lehrling einer der Zünfte anschließen soll. Sein großer Traum ist es, sich der Heeresschule anzuschließen, um wie sein früh verstorbener Vater ein Held und Ritter zu werden.

Jedoch wird der schmächtige, aber auch gelenkige Junge dem mysteriösen Orden der Waldläufer zugeteilt. Sein Lehrmeister wird der geheimnisvolle Walt. Schon bald erkennt Will, dass das Leben und die Ausbildung eines Waldläufers kein Zuckerschlecken sind. Als es dann zu einer mysteriösen Attentatsserie auf die besten Taktiker des Königreichs Araluen kommt, sind die Fähigkeiten der beiden Waldläufer gefragt, um das Königreich zu retten.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Am besten fand ich die Szene, in der Will erfährt, dass er Waldläufer werden soll.  Es ist besonders für Fantasy-Fans zu empfehlen, die einmal eine Pause von übermächtigen Magiern, Drachen mit Schluckauf und Bauernjungen, welche Dracheneier finden, brauchen.

Der Autor ist der Australier John Anthony Flanagan (* 22. Mai 1944), der hauptsächlich für Jugendliche schreibt. Ursprünglich schrieb er das Buch, um seinen damals zwölfjährigen Sohn zum Lesen zu animieren. Früher war er als Werbetexter und Drehbuchautor tätig, unter anderem schrieb er die auch in Deutschland gesendete Serie „Hey Dad“.

Von der Reihe „Die Chroniken von Araluen“ existieren insgesamt 12 Bände. Im Buchhandel wird das Buch ab einem Alter von 11 Jahren empfohlen.

Ich hoffe, euch gefällt das Buch genauso wie mir. Bis zum nächsten Buchtipp.


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