Die Sache mit dem Anfangen

Die Sache mit dem Anfangen

Pro·kras·ti·na·ti·on

/Prokrastinatión/

Substantiv, feminin [die]

das Verschieben, Aufschieben von anstehenden Aufgaben, Tätigkeiten

Kennen wir es nicht alle? Diese eine Sache steht an, dieses eine Ding muss erledigt werden, nur diese eine Aufgabe. Eigentlich weiß man ja schon länger, dass es gemacht werden müsste, aber immer kam irgendwas dazwischen. Doch jetzt scheint es ruhig zu sein. Man müsste sich eigentlich nur hinsetzen und es tun. Doch auf einmal scheint es doch ganz interessant, endlich mal wieder den Schreibtisch aufzuräumen. Ein bekanntes Phänomen, das bei vielen Leuten vor allem bei Mathe-Hausaufgaben auftritt, jedoch definitiv nicht auf diese beschränkt ist. Dieser Artikel ist das beste Beispiel, anstatt an dem eigentlichen Artikel für Morgen zu arbeiten, sitze ich hier und schreibe dies.

Der Entschluss, jetzt Tipps gegen dieses ständige Aufschieben zu suchen, war eher spontan, und noch spontaner war der Entschluss, die besten Fünf hier für euch aufzuschreiben – natürlich nicht um mich vor meinem eigentlich geplanten Artikel zu drücken!

Tipp 1: Planen.

Klingt verrückt einfach, aber Dr. Google gibt mir als einen großen Ausweg aus der Unproduktivitätsfalle das Planen. Schafft euch To-Do Listen, möglichst konkrete, mit genauen Zeitangaben. Am Besten sollte diese Planung schon am Abend vorher geschehen, doch das funktioniert sicherlich auch an diesem einen furchtbar unproduktiven Nachmittag: Setzt euch hin und schreibt erstmal auf, was ihr noch tun müsst. Nutzt jedoch dieses aufschreiben nicht als weitere Prokrastination, eine Liste sollte reichen!

Tipp 2: Realismus.

Bleibt bei der Planung eurer Aufgaben für einen Tag immer realistisch. Denkt drüber nach, ob ihr diesen fünf-Seiten-Aufsatz wirklich noch heute Abend schreiben könnt. Wenn die Antwort nein ist, dann solltet ihr eure Planung überdenken. Nehmt euch nur so viel vor, wie ihr auch schaffen könnt, und lasst Platz für Freizeit – zu viel Stress soll nur noch weiter demotivieren, und dann besteht die Gefahr, dass ihr gar nicht mehr anfangt, oder viel zu spät – und zu wenig Schlaf ist auf keinen Fall gesund!

Tipp 3: Belohnungen.

Belohnt euch selbst für alles was ihr schafft. Wenn ihr euch eine Belohnung in Aussicht stellt, fällt es euch leichter anzufangen und die wie auch immer geartete Aufgabe dann auch zu Ende zu bringen. In dem Punkt sind wir wohl alle noch ziemlich animalisch. Übrigens können auch Pausen eure Belohnung sein – ist vielleicht gerade beim Lernen ganz hilfreich!

Tipp 4:  Konzentration.

Oder doch lieber nicht? Laut Google kann beides helfen. Einerseits sollt ihr versuchen, euch erstmal um jeden Preis zu konzentrieren. Doch sollte es gar nicht gehen, ist eine Pause bzw. eine Ablenkung nötig. Aber erstmal macht Schluss mit Multitasking, schaut, dass ihr euch nur auf eure Aufgabe konzentriert – und nur wenn gar nichts geht, dürft ihr wieder Instagram checken oder euch anderweitig ablenken!

Tipp 5: Fangt an!

Einfach so. Jetzt. Zumindest wenn ihr etwas zu tun habt. Hoffentlich lest ihr diesen Artikel aber eh nicht als Prokrastination, sondern um etwas zu lernen. Aber denkt nochmal genau nach: Ist dieses bisschen Hausaufgabe den Strich wirklich wert?  

Und nun? Mit meinem eigentlichen Blogartikel bin ich immer noch nicht weiter, und doch habe ich jetzt einen für morgen. Denn als Prokrastination schreibt sich ein Blogartikel doch ganz leicht!

Was ist mit euch, seid ihr auch Aufschieber oder erledigt ihr Aufgaben eher so früh wie möglich? Lasst uns doch einen Kommentar da!

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