Freiheit.

Freiheit.

Und auch dieses Jahr ist es wieder so weit: ABITUR steht zwar nicht mehr vor der Türe, sondern ist schon halb rum. Das ist gar nicht so ein leichtes Thema, mit dem man sich so lange es geht nicht auseinandersetzen möchte. Angst zu versagen, Angst vor der Zukunft und vor Entscheidungen, Angst vor dem Druck und Angst nicht genug gelernt zu haben gehören in gewissermaßen für fast jeden Schüler im Alter von 17-19 Jahren einfach dazu. Aber Tatsache ist, dass man dann endlich seinen Gymnasialabschluss in den Händen hält und 12 (oder gar 13) Jahre Schule hinter sich hat.

Die schriftlichen Prüfungen wie beispielsweise Mathe/Deutsch sind schon mal abgehackt und ich habe mich gefragt „wie fühlt sich das eigentlich so an?“. Meines Erachtens wirkten die Befragten emotional berührt und etwas perplex als hätte man ihnen gerade gesagt dass der Nachmittagsunterricht wegen Hitzefrei ausfällt. Vor allem hat man die Freude und das Glück gespürt, weil man es endlich hinter sich hat. Natürlich stehen wahninnig viele Fragen im Raum über Zukunft, Verreisen, Studium, etc. aber das ist völlig egal. In diesem Moment zählt das alles nicht, das trägt einfach keine Wichtigkeit.

Jedoch waren die Top Antworten der (Ex-)Schüler:

  1. „Also 1,0 wird’s nicht.“
  2. „Vollgas“
  3. „Hm ja, Kolloquium ist schon sehr bald… ich darf jetzt nicht schlapp machen.“
  4. Ich chechs noch nicht ganz, aber ich glaube ich realisiere das spätestens heute Abend.“
  5. „Befreiend.“
  6. „Ich fühle mich top fit, auf geht’s zu den roten Stühlen.“
  7. „Schon strange nicht mehr in die Schule gehen zu müssen.“
  8. „Nach der Matheprüfung hat es sich so angefühlt als könne ich wieder richtig Leben.“
  9. „So schwer wars doch gar nicht.“
  10. „Vier Stunden lang höchste Konzentration sind viel zu hart.“

Wie bereits erwähnt: emotional berührt und etwas perplex.

Ich persönlich würde es jedem ans Herz legen sich erstmal nach dem Abi viel Zeit zu nehmen um unterwegs zu sein und die Welt zu sehen. Sich selbst neu zu erfahren und das Kapitel „Schule“ komplett abschließen. Das sind wahnsinnig wichtige Dinge! Man träumt schon seit der neunten oder zehnten Klasse vom Abitur und vor allem die Zeit DANACH. Denn DANACH geht’s erst richtig los. Ich selbst möchte unbedingt nach der Schule für längere Zeit verreisen. Wohin genau steht noch offen und da ich ein Mensch bin, der sich schwer mit Entscheidungen tut, lasse ich es lieber auf mich zukommen. Um weg zu können, braucht man natürlich etwas Geld. Ferienjobs oder Jobs, die am 1-2 mal nach der Schule beziehungsweise am Wochenende machen kann, sind perfekt. Denn zum einen kann man sich selbst damit was gutes tun indem man Erfahrungen sammelt, lernt Dinge selbst in die Hand zu nehmen und VOR ALLEM der Umgang mit Geld. Am anderen Ende der Welt zu sein und kein Geld mehr zu haben, weil man sich zu viel zu Essen gekauft hat, kann unangenehm sein. Also muss man die Sache von Anfang an richtig angehen und sich alles einigermaßen gut einteilen.

Auf einen warten so unermesslich viele Dinge zu sehen und zu tun, also warum faul rumsitzen, wenn man etwas so wertvolles erfahren kann?

Ein Gedanke zu „Freiheit.

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