Freiheiten

Freiheiten

Freiheit ist in unserer Welt nicht immer gewährleistet.

Journalisten dürfen in vielen Ländern nicht schreiben, wenn es den Machthabenden nicht gefällt oder sie zu kritisch sind.

Sie werden dann gezwungen zu schweigen oder werden zum Schweigen gebracht. Doch Pressefreiheit ist ein Recht, das nicht unterdrückt werden darf, denn ein Staat, der die Presse unterdrückt, ist ein Staat, in dem wahrlich nicht mehr alles so läuft, wie es laufen sollte. Oftmals kann man hier von Diktaturen sprechen. Aber ist es nicht eigentlich verwerflich, dass ein solcher Herrscher Angst vor der Macht der öffentlichen Medien hat, sodass er sie durch Gewalt und der Androhung von Gefängnis oder ähnlichem, zum Schweigen bringen muss?

Ich denke hier ist das Sprichwort „Die Feder ist stärker als das Schwert“ angebracht und man merkt, dass es wirklich stimmt: Man kann jemand überzeugen, indem man ihm eine Waffe an den Kopf hält. Doch dann wird er einen bestimmt bei der ersten Gelegenheit hintergehen oder umbringen.

Aber wenn du eine Person mit dem überzeugst, was du sagst, wird er dir glauben und dir folgen, wohin du willst, und tun, was du von ihm verlangst. Das einzige Hindernis ist, einen Text so zu verfassen, dass er glaubwürdig ist und jemand wirklich daran glaubt, was du ihm erzählst.

Auch andere Freiheiten, die im Grundgesetz verankert sind – oder sein sollten, werden oft nicht beachtet, oder durch die Machthabenden ausgehebelt.

Nehmen wir mal die Religionsfreiheit, die jedem Menschen freistellen sollte, nämlich welche Religion er ausüben will. Niemand darf wegen seinem Glauben verfolgt oder ermordet werden.

In der Vergangenheit waren es die „Heiden“, die man versuchte zum „rechten“ Glauben zu bringen, in dem man sie verfolgte und tötete, wie zum Beispiel im Mittelalter mit Hilfe der Kreuzzüge oder unter Hitler, wo der Massenmord an Juden durchgeführt wurde. Aber auch heute werden religiöse Minderheiten noch immer entweder vertrieben oder getötet.

Ein Blick nach Myanmar, wo Muslime verfolgt und getötet werden, oder Nordkorea, wo Christen in Arbeitslager eingesperrt, gefoltert und oder der Zwangsarbeit ausgesetzt werden, reicht schon, um zu erkennen, dass die Menschen nichts aus der Vergangenheit lernen. Wie viele Opfer muss es noch geben, bis akzeptiert wird, dass man jemandem nicht vorschreiben kann, was er zu glauben hat?

Der Glaube an etwas ist das einzige, was man einem Menschen nicht wegnehmen kann.

Die Meinungsfreiheit ist ebenfalls ein Recht, das wichtig ist, vor allem in einem Staat, der sich als Demokratie bezeichnet.

Doch in Diktaturen wird nicht auf die Meinung des einzelnen geachtet und wenn diese dann  noch dem Herrscher widerspricht, darf sich diese Person auf ein Rendezvous mit dem Gefängnis oder gleich dem Tod einstellen.

Es bedarf einiges an Mut, trotz solcher Androhungen seine Meinung laut auszusprechen und sie mit Hilfe von Texten oder Bildern in einem Land, in dem unliebsame Leute schnell mal verschwinden, zu verbreiten und damit auf soziale oder politische Missstände, oder die Taten eines Herrscher in einem Land hinzuweisen.

Diese Freiheiten dürfen in einem Staat nicht durch die Androhung von Bestrafung oder gar dem Tod eingeschränkt werden. Ein solcher Staat sollte keine Unterstützung bekommen, denn wer die Menschen in seinem Land unterdrückt, verfolgt und tötet ist entweder schon ein Diktator oder kurz davor einer zu werden.

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