Komm, wir machen eine Revolution!

Komm, wir machen eine Revolution!

„Wir haben uns dazu entschlossen, heute eine Regelung zu treffen, die es jedem DDR Bürger möglich macht, über Grenzübergangspunkte der DDR auszureisen. (…) Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort“ diese Worte zogen den Fall der Mauer, die Einheit eines geteilten Deutschlands, nach sich. Es war der Erfolg einer langen Reihe friedlicher Proteste, den Montagsdemonstrationen der DDR, einer Revolution.

Welche Veränderungen hätte es ohne Revolutionen gegeben? Die Menschen wären immer auf dem gleichen Stand gewesen, hätten ihr Denkmuster niemals verlassen. Revolutionen prägen die Geschichte seit jeher, ob der Widerstand der weißen Rose gegen das NS-Regime oder die Montagsdemonstrationen, die letztendlich den Fall der deutschen Mauer nach sich zogen, damals wie heute finden Revolutionen statt: friedlich, gewaltsam, still oder laut.

Das Theaterstück „Komm, wir machen eine Revolution“ führt als interaktives Stationentheater in dieses Thema ein. Schwerpunkt ist die bayerische Räterepublik 1918/19, welche Folge einer Revolution war. Begonnen hat diese mit einer Demonstration auf der Münchner Theresienwiese am 7. November 1918 gegen das bestehende System der Monarchie und damit gegen einen Kaiser an der Spitze Deutschlands. Erst rein friedlich, wurde diese bald von einer gewaltbereiten Gegenbewegung überschattet, in der sich schon die Keimzelle der späteren Führungsrige des dritten Reichs bildete.

Das Stück soll jedoch keinesfalls eine starre Erzählung der Geschehnisse sein, es ist dynamisch, voller Bewegung, ein Prozess, in den nicht nur Schauspieler, sondern auch Publikum einbezogen werden. Wie zum Beispiel in der „Diktatorenschule“, dort lernt das Publikum, was einen echten rechts-populistischen Diktator in unserer heutigen Zeit ausmacht. Parodistisch gemeint, trifft es jedoch einen wunden Punkt in unserer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen auf eine solche Führung vertrauen. Daran sieht man, dass das Thema einer Revolution nicht im geringsten an Bedeutung verloren hat.

Für das Stück haben sich das Stadttheater Landsberg, das Ignaz-Kögler-Gymnasium und die Sing- und Musikschule Landsberg zu einer Koproduktion zusammengeschlossen, geleitet von der Theaterpädagogin Julia Andres und Clara Holzeimer.

Der Gang durch die Revolutionen der Geschichte startet am 17.-19. Juli jeweils um 18:00 am Bahnhof in Landsberg.

Falls ihr Karten kaufen wollt, könnt ihr das hier tun:

Komm, wir machen eine Revolution.

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