Mein Kurztrip nach Amsterdam

Mein Kurztrip nach Amsterdam

 

Unser Kurztrip hat am Busbahnhof in Nürnberg um 23 Uhr begonnen. Nach einer Stunde Verspätung saßen meine Freundin und ich dann auch mal auf unseren Plätzen. Leider aber nicht nebeneinander. Nun stehen keine Eltern mehr zur Seite, ab jetzt sind wir komplett auf uns allein gestellt. Auf der 10-stündigen Busfahrt konnten wir einigermaßen gut schlafen und nach der Hälfte der Fahrt konnten wir sogar nebeneinander sitzen.
Mittags sind wir dann am Busbahnhof Sloterdijk in Amsterdam angekommen und mussten uns erst ein mal orientieren. Nach ungefähr 45 Minuten wussten wir mit welcher Straßenbahn wir zu unserem Hotel kommen. Für 93€ die Nacht war das Hotel nicht ganz billig, aber zum Glück haben wir ein bisschen Zuschuss von unseren Eltern bekommen. Das Hotel Atlanta war mitten am Rembrandtplein, dadurch wohnten wir ziemlich zentral. Die Frau an der Rezeption war sehr freundlich und konnte sich gut mit uns auf Englisch unterhalten. Wir bekamen ein relativ großes Zimmer mit einem kleinen Bad.
Als wir ausgepackt, geduscht und uns frisch gemacht haben, trauten wir uns ein zweites Mal hinaus in die Stadt. Und dann haben wir das gemacht was man in Amsterdam am besten machen kann. Nein, nicht kiffen, sondern spazieren gehen. Wir sind an den für Amsterdam typischen Grachten entlang gelaufen und haben die süßen Häuser angeschaut. Nach einer Weile haben wir schnell die Secondhand- und Vinylläden entdeckt und uns für die nächsten Tage gemerkt. Auf der Suche nach einem leckeren vegetarischen Mittagessen haben wir, bzw. ich, zum ersten Mal den wilden Fahrradverkehr zu spüren bekommen. Die Fahrradfahrer in dieser Stadt sind gefährlicher als Autos. Sie schauen nicht, nehmen keine Rücksicht auf Andere und sind sehr schnell unterwegs. Das habe ich bemerkt, als ein Fahrradfahrer kurz davor war in mich hinein zu fahren, während ich mich etwas verwirrt umgesehen habe. Er konnte zum Glück noch ausweichen, jedoch habe ich danach ziemlich böse Blicke von ihm abbekommen. Beim Weiterlaufen haben wir die leckere Burgerbar Burgerlijk entdeckt und haben uns dann mit unseren Burgern an eine Bank an einer Gracht gesetzt. Abends waren wir noch kurz unterwegs, jedoch waren wir ziemlich müde von der Fahrt und sind früh ins Bett gegangen.
In den nächsten Tagen sind wir viel gelaufen, haben tolle Fotos gemacht und Museen besucht. Eigentlich wollten wir das Van-Gogh-Museum besuchen, dort war aber eine so lange Schlange, sodass wir uns dann am Museumplein in die Sonne gelegt haben. Später sind wir noch in das Stedelijk Museum gegangen, in dem Kunst ausgestellt war. An einem anderen Tag sind wir mit dem Zug für ca. 20€ hin und zurück nach Zandvoort an die Nordsee gefahren. Dort war es sehr windig und es hat den ganzen Tag leicht geregnet. Aber der Ausflug war es trotzdem wert. Wir sind in den sogenannten Waterleidingduinen spazieren gegangen und haben tolle Erinnerungen gesammelt.
Dafür, dass wir im November in Amsterdam waren, hatten wir gutes Glück mit dem Wetter. Während unserem kompletten Aufenthalt in Amsterdam schien fast jeden Tag die Sonne. Außer am Tag unserer Abfahrt haben wir zum ersten Mal das niederländische Wetter zu spüren bekommen. Nach vier Tagen war dann unser Kurztrip schon wieder vorbei. Mittags haben wir noch beim Anne-Frank-Haus vorbei geschaut und sind dann zum Busbahnhof gegangen. Die Heimfahrt war sehr entspannend und als wir in Nürnberg angekommen sind, war ich auch ein bisschen froh wieder in meiner Heimat zu sein.

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