Meine Reisetipps für Barcelona

Meine Reisetipps für Barcelona

 

Urlaub in Barcelona war schon lange ein Traum meiner Familie und auch meinerseits. Doch jedes Jahr hat uns ein Sommerurlaub am Strand mehr überzeugt, als ein Stadturlaub. Dieses Jahr konnten wir uns endlich darauf einigen und haben einen Flug nach Barcelona gebucht! Auch wenn es natürlich hauptsächlich ein Stadturlaub war, hatten wir trotzdem ein paar entspannte Strandtage.

Als wir am Flughafen El Prat in Barcelona angekommen sind schlug uns beim Verlassen eine Hitzewelle von über 30° entgegen, die wir mit unserem schweren Gepäck überwinden mussten. Zuerst sind wir mit dem Aerobus in das Zentrum der Stadt gefahren. Diesen hat man leicht gefunden und auch die Fahrkarten konnte man problemlos am Flughafen kaufen. Wir sind am „Placa de Catalunya“ ausgestiegen und mussten von dort den Weg zu dem Büro finden, in dem wir unseren Schlüssel für die Ferienwohnung abholen konnten. Als wir diesen dann endlich hatten, war es noch ein weiter anstrengender Weg zur eigentlichen Unterkunft. Dort angekommen, sind wir alle erst einmal ins Bett gefallen. Abends haben wir es endlich geschafft, einkaufen zu gehen. Wir haben im Stadtviertel Sant Antoni gewohnt, in dem vier U-Bahn Stationen in nächster Nähe waren und gleich um die Ecke ein großer Frischkostladen „Mercat de Sant Antoni“. Ein paar Straßen weiter war die große Straße „Gran Via de les Corts Catalanes“, auf der Fußgänger in der Mitte der Straße durch eine schöne Baumallee entlang laufen konnten. Dort gibt es viele Häuser der schönen Architektur Barcelonas zu sehen. (Insgesamt solltet ihr euch auf jeden Fall alle Gebäude des Architekten Antoni Gaudí anschauen!)

Am nächsten Tag haben wir ausgeschlafen und wollten sofort zum Strand. Mit der U-Bahn kann man bis zur Station „Barceloneta“ fahren, von der man aber immer noch ein kleines Stück bis zum Strand laufen muss. Wir sind aber zu Fuß gegangen, was von Sant Antoni leider ca. 35 Minuten gedauert hat. Man kann entlang der berühmten Shopping-Straße „La Rambla“ zum Strand gehen, nach der man sich dann am Hafen und an der „Mirador de Colom“ wieder findet. Es gibt aber auch einen kürzeren Weg durch die Stadt. Am Hafen entlang ist es nochmal ein kleines Stück zum Strandabschnitt, auf dem man aber süßen Bars, Restaurants und sehr vielen Strandtücher-Verkäufern begegnet. Dort sind sie noch wenig aufdringlich, doch sobald man sich an den Strand legt, vergeht keine Minute, in der nicht ein Verkäufer vorbei läuft und „ice cold beerrr and waterrr“, „Mojitooo“, „Massageee“ oder ähnliches ruft. Das war schon etwas nervig, weil man sich kein bisschen entspannen konnte. Was mir am Strand „Barceloneta“ auch nicht gefallen hat war, dass der Strand sehr vollgestopft und „touri-besetzt“ war. Das Meer aber war genau in der richtigen Temperatur und man konnte gut baden gehen und sich erfrischen.

Am Samstag war unser erster Tag mit Programm. Zu Hause in Deutschland hatten wir schon die Tickets für die berühmte Kirche „Sagrada Familia“ gebucht. Diese waren zwar sehr teuer, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Mit unseren Eintrittskarten durften wir die lange Warteschlange schnell überspringen. Die Basilika, entworfen von Antoni Gaudí, war sehr beeindruckend, von Innen wie von Außen. Der Bau wurde schon im Jahre 1882 begonnen, ist jedoch immer noch unvollendet! Nach der Besichtigung sind wir durch die „La Rambla“ geschlendert und haben uns kurz am Strand abgekühlt.

Park Guell“ war unser Plan für den nächsten Tag. Auch diese Tickets haben wir schon zu Hause gekauft. Der wunderschöne Park wurde ebenso von Antoni Gaudí erschaffen. Dafür muss man sich eigentlich den ganzen Tag Zeit nehmen, da der Park so rießig ist und man Stunden darin verbringen kann. Wir haben dort tolle Fotos gemacht.

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, weil wir uns Tickets für das „Museo Picasso“ um 9 Uhr gekauft hatten. Es ist zwar kein Muss für Touristen, aber wir sind alle sehr kunstbegeistert und wollten dort unbedingt hin. Zu sehen sind hauptsächlich die Frühwerke von Picasso, da er zu dieser Zeit in Barcelona auf der Kunstakademie war. Dort hängen berühmte Bilder von ihm wie „Die Erstkommunion“ oder die Bilderreihe „Die Tauben“. Das Museum hat auch ein schönes Café mit Innenhof.

Den nächsten Tag haben wir uns für das Shoppen aufgehoben. Wir sind relativ früh mit der U-Bahn zur Station „Placa de Catalunya“ gefahren und sind stundenlang der „La Rambla“ bis ans Ende gefolgt. Die meisten Geschäfte gibt es in Deutschland auch, aber es waren auch ein paar spanische Läden dabei. Als wir dann ganz unten der Straße beim berühmten Markt „Mercat de la Boqueria“ angekommen sind, sind wir von der U-Bahn Station „Liceu“ zurück zur Ferienwohnung gefahren und waren für den Rest des Tages komplett erledigt.

Am letzen Tag sind wir bei „Ciutadella / Vila Olímpica“ ausgestiegen, eine Station nach „Barceloneta“ und haben an einem schöneren Strandabschnitt gefrühstückt. Dort war viel weniger los und man konnte mehr für sich alleine sein. Abends waren wir dann noch die typischen Tapas essen, die sehr lecker waren! Es war auf jeden Fall ein schöner letzter Tag.

In der Früh fahren die Aerobusse zum Flughafen eigentlich jede 10 Minuten und so waren wir schnell wieder am Flughafen und auf dem Weg nach Hause.

Ich hoffe, ich konnte euch hiermit ein paar Tipps für den Spanien Urlaub geben, denn Barcelona ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

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