Zwei Inseln, zwei Welten Teil 2

Zwei Inseln, zwei Welten Teil 2

Urlaub auf Irland und Urlaub auf Bali. Zwei Inseln, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Wie verschieden der Tagesablauf und die Umgebung tatsächlich ist, zeigen wir dir in Teil 2 unseres kleinen Reiseberichts über unsere interessantesten Erlebnisse.

9:00 Uhr

Direkt nach dem Frühstück ging es auf zu meinem ersten Stopp des heutigen Tages: Glendalough, ein verlassenes Kloster versteckt in einem Tal in Mitten der Wicklow Mountains. Zwischen den Ruinen einer Kapelle und Gebäuderesten der Anlage ragte der 33 Meter hohe Rundturm empor, der vor fast 1000 Jahren errichtet wurde. Um ihn herum standen zahlreiche Kreuze und zusammen mit dem Nebel, der zwischen den Hügeln hervorkroch, spürte man eine fast schon unheimliche Atmosphäre. Nach der Besichtigung des Klosters machte ich noch einen kurzen Abstecher auf die Halbinsel Dingle, wo ich abgesehen von einer wunderschönen Aussicht auch freilaufenden Schafen begegnen durfte. Ganz dem Klischee entsprechend sah ich die Tiere an fast jeder Ecke. Wahrscheinlich traf ich in dem Urlaub auf mehr Schafe als Iren.

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Direkt nach dem Frühstück ging es auf zu meinem ersten Stopp des heutigen Tages: Pura Dalem Puri Peliatan-Ubud, ein Hindutempel. Statt den direkten Weg über die Straße zu gehen, wanderte ich über die endlos grünen Reisfelder. Was im ersten Moment vielleicht unspektakulär klingen mag, war tatsächlich ein faszinierender Anblick, der sich mir so noch nie geboten hatte. Mit ihren Strohhüten auf den Köpfen konnte ich den Reisbauern bei ihrer Handarbeit zusehen. Nach dem kleinen Marsch erstreckte sich vor mir eine riesige Anlage. Gigantische Türen, Goldverzierungen und Steinstatuen schmückten das gesamte Gebetshaus. Ganz besondere Bewohner der auf Bali zahlreichen Tempel sind Affen, die zwar süß aussehen, aber ziemlich frech und aggressiv werden können. Wer also nicht will, dass ihm die Ohrringe von den Ohren gerissen werden, sollte lieber etwas auf Abstand gehen.

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13:00 Uhr

Schon ging es weiter zu meinem nächsten Abenteuer. Auf einer Rundfahrt durch den Killarney Nationalpark bot sich mir einer der schönsten Anblicke des gesamten Urlaubs. Eine atemberaubende Landschaft, die kaum in Worte gefasst werden konnte, war links und rechts der Straße zu sehen. Seen, steinige Felsen, Täler und weite Flächen, die selbst mich zum Wandern einluden, rasten viel zu schnell an meinem Auge vorbei. Um den Anblick in Ruhe genießen zu können, parkten wir das Auto für einen Moment auf einem Parkplatz am Straßenrand und schlenderten auf einem kleinen Pfad durch die Büsche an das Ufer eines Sees. Keine Menschenseele begegnete mir und ich genoss entspannt die Umgebung an diesem stillen Ort in der grünen Idylle. Bevor wir den Nationalpark wieder verließen, machten wir noch einmal Halt an dem Aussichtspunkt Ladies View.

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Schon ging es weiter zu meinem nächsten Abenteuer. In dem Nachbarort Taro befand sich ein Park, wo ich die Möglichkeit hatte, Elefanten zu begegnen, die als ehemalige Arbeitstiere aus Sumatra gerettet wurden. Zwar sind sie hier den Tag über einer Menge an Touristen ausgesetzt, damit der Tag finanziert werden kann. Allerdings müssen sie im Gegensatz zu ihrem Herkunftsland kein Holz schleppen und können somit unter besseren Bedingungen leben. Direkt hinter die Ohren setzte ich mich auf den Rücken eines Tieres und tauchte mit ihm in einem Wasserbecken fast komplett unter. Nach unserer Badesession durfte ich meinen Elefant Daisy abduschen und pflegen. Obwohl die Tiere so imposant sind, haben sie ein unfassbar sanftes Gemüt und es war ein tolles Erlebnis, ihnen so nah sein zu können.

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17:00 Uhr

Den Tag beendete ich mit einem letzten Ausflug zu einer irischen Sehenswürdigkeit. Voller Erwartungen stieg ich auf dem Parkplatz aus unserem Mietwagen und betrachtete eine Karte, die mir den Weg zum größten Wasserfall Irlands zeigte. Was ich dann einen Augenblick später sah, war allerdings eher enttäuschend. Der bekannte Drehort für Filme und Serien wie Love Rosie, Vikings oder Reign erwies sich als ein wahrhaftiges Rinnsal, was vermutlich dem relativ trockenen Wetter geschuldet war. Da hatten sich die 4 Euro Eintritt tatsächlich nicht gelohnt.

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Den Tag beendete ich mit einem letzten Ausflug zu einem von Touristen noch unberührten Ort. Unberührt deshalb, da der Besitzer unserer Unterkunft ihn selbst entdeckt und erst kürzlich ausgeschildert hatte. Er empfahl uns, ein wenig den tropischen Wald zu durchforsten. Über Hängebrücken und auf abenteuerlichen Wegen gelangte ich dann zum Manuaba-Pradana Wasserfall, der mitten im Wald wie eine versteckte Oase lag. Die Tatsache, dass den Wasserfall kaum Menschen vor uns gesehen hatten, machte den Ort dann nur noch magischer.

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